Welche verschiedenen Formen des Tara Bodhisattva gibt es?

July 18, 2026 0 COMMENT 26 Views

Der Tara Bodhisattva gehört zu den bedeutendsten Figuren im Mahayana- und Vajrayana-Buddhismus. Tara steht für Mitgefühl, Weisheit, Schutz und schnelle Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Gläubige verehren sie in zahlreichen Formen, wobei jede Erscheinung eine besondere spirituelle Kraft und Symbolik besitzt. Viele Menschen stellen neben einer Tara-Figur auch eine statue kwan yin auf, da beide für Mitgefühl und liebevolle Fürsorge stehen. Gemeinsam schaffen sie eine friedliche Atmosphäre und erinnern täglich an innere Gelassenheit.

Wer sich mit buddhistischer Kunst beschäftigt, entdeckt außerdem, dass auch die hände buddha eine wichtige Rolle spielen. Die unterschiedlichen Handgesten vermitteln Lehren über Meditation, Schutz, Weisheit oder Großzügigkeit. Zusammen mit den verschiedenen Tara-Formen ergeben sie ein harmonisches Gesamtbild buddhistischer Spiritualität.

Warum gibt es verschiedene Formen des Tara Bodhisattva?

Tara erscheint in unterschiedlichen Gestalten, um den vielfältigen Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Jede Form verkörpert bestimmte Eigenschaften und unterstützt Gläubige auf individuelle Weise.

Die verschiedenen Erscheinungen helfen beispielsweise bei:

  • Schutz vor Ängsten
  • Förderung von Weisheit
  • Gesundheit und Heilung
  • Wohlstand
  • Mut und Selbstvertrauen
  • Spirituelle Entwicklung
  • Überwindung innerer Hindernisse

Diese Vielfalt macht Tara zu einer besonders beliebten Bodhisattva im Buddhismus.

Grüne Tara – Die Beschützerin des täglichen Lebens

Die Grüne Tara gilt als die bekannteste Erscheinungsform. Sie symbolisiert aktives Mitgefühl und schnelle Hilfe. Ihre rechte Hand ist offen und spendet Segen, während ihre linke Hand eine blaue Lotusblume hält.

Die Grüne Tara unterstützt Menschen dabei,

  • Hindernisse zu überwinden,
  • Ängste loszulassen,
  • neue Chancen zu erkennen,
  • Mut für wichtige Entscheidungen zu entwickeln.

Ihre leicht ausgestreckte Körperhaltung zeigt ihre Bereitschaft, sofort zu helfen.

Viele Sammler kombinieren die Grüne Tara mit einer statue kwan yin, um sowohl Mitgefühl als auch Schutz in ihrem Zuhause zu vereinen.

Weiße Tara – Symbol für Gesundheit und langes Leben

Die Weiße Tara steht für Reinheit, Heilung und Langlebigkeit. Besonders auffällig sind ihre sieben Augen. Diese befinden sich:

  • auf dem Gesicht,
  • auf den Handflächen,
  • auf den Fußsohlen.

Die zusätzlichen Augen symbolisieren ihre allgegenwärtige Aufmerksamkeit gegenüber dem Leid aller Lebewesen.

Viele Menschen meditieren vor einer Weißen Tara, wenn sie sich körperliche oder geistige Heilung wünschen. Sie vermittelt Ruhe und innere Stabilität.

Rote Tara – Energie und Mitgefühl

Die Rote Tara verkörpert Liebe, Lebensfreude und positive Energie. Sie hilft dabei, emotionale Blockaden zu lösen und Beziehungen harmonischer zu gestalten.

Ihre Eigenschaften umfassen:

  • Herzenswärme
  • Kreativität
  • Leidenschaft
  • innere Stärke
  • Mitgefühl

Diese Form richtet sich besonders an Menschen, die ihr Herz öffnen und mehr Freude im Alltag erleben möchten.

Gelbe Tara – Wohlstand und Fülle

Die Gelbe Tara symbolisiert Großzügigkeit und materiellen wie spirituellen Reichtum.

Sie erinnert daran, dass wahrer Wohlstand nicht nur aus Geld besteht, sondern auch aus:

  • Wissen
  • Gesundheit
  • Freundschaft
  • Mitgefühl
  • innerem Frieden

Viele Buddhisten stellen die Gelbe Tara in Arbeits- oder Geschäftsräumen auf, um Erfolg und positive Entwicklung zu fördern.

Blaue Tara – Kraft gegen Hindernisse

Die Blaue Tara besitzt eine kraftvolle Ausstrahlung. Sie hilft dabei, innere und äußere Schwierigkeiten zu überwinden.

Ihre Energie unterstützt Menschen,

  • negative Gedanken loszulassen,
  • Selbstvertrauen aufzubauen,
  • Ängste zu überwinden,
  • spirituell zu wachsen.

Obwohl sie kraftvoll erscheint, bleibt ihr Handeln stets von Mitgefühl geleitet.

Schwarze Tara – Schutz vor negativen Einflüssen

Die Schwarze Tara wird häufig als starke Beschützerin angesehen. Sie symbolisiert die Fähigkeit, negative Energien und Hindernisse zu beseitigen.

Viele Praktizierende bitten sie um Unterstützung bei:

  • schwierigen Lebensphasen,
  • spirituellen Herausforderungen,
  • emotionalen Belastungen,
  • dem Schutz des eigenen Zuhauses.

Sie erinnert daran, dass innere Stärke aus Weisheit entsteht.

Die 21 Taras

Im tibetischen Buddhismus existieren insgesamt 21 verschiedene Taras. Jede besitzt einen eigenen Namen, eine besondere Farbe und eine individuelle spirituelle Aufgabe.

Gemeinsam repräsentieren sie:

  • Mitgefühl
  • Weisheit
  • Schutz
  • Geduld
  • Großzügigkeit
  • Mut
  • spirituelle Erkenntnis

Die Rezitation der “Lobpreisung der 21 Taras” gehört zu den bekanntesten buddhistischen Gebeten.

Welche Rolle spielen die Hände im Buddhismus?

Neben den verschiedenen Tara-Formen besitzen auch die hände buddha eine tiefe symbolische Bedeutung. Die Handhaltungen werden Mudras genannt und vermitteln unterschiedliche spirituelle Botschaften.

Zu den wichtigsten Mudras gehören:

Abhaya Mudra

Diese Geste steht für Schutz und Furchtlosigkeit. Die erhobene Hand signalisiert Sicherheit und Frieden.

Varada Mudra

Sie symbolisiert Großzügigkeit und Mitgefühl. Die nach unten geöffnete Hand schenkt Segen und Hilfe.

Dhyana Mudra

Diese Haltung findet man häufig bei meditierenden Buddhas. Beide Hände ruhen im Schoß und stehen für Konzentration und innere Ruhe.

Bhumisparsha Mudra

Hier berührt der Buddha mit der rechten Hand die Erde. Diese Geste erinnert an seine Erleuchtung.

Viele Tara-Statuen verwenden ebenfalls bestimmte Mudras, wodurch sich ihre spirituelle Aussage zusätzlich verstärkt.

Unterschiede zwischen Tara und einer Statue Kwan Yin

Obwohl Tara und Kwan Yin viele Gemeinsamkeiten besitzen, unterscheiden sie sich in ihrer Herkunft.

Die statue kwan yin stammt überwiegend aus der chinesischen buddhistischen Tradition. Tara hingegen hat ihre stärkste Verbreitung im tibetischen Buddhismus.

Gemeinsam verkörpern beide:

  • grenzenloses Mitgefühl,
  • Schutz,
  • Weisheit,
  • Hilfe für alle Lebewesen.

Während Kwan Yin häufig mit einer Vase oder einem Weidenzweig dargestellt wird, erkennt man Tara meist an ihrer Lotusblüte und ihrer eleganten Sitzhaltung.

Wie wählt man die passende Tara-Statue?

Die Auswahl hängt vor allem von den persönlichen Zielen ab.

Wer sich mehr Schutz wünscht, entscheidet sich häufig für die Grüne Tara.

Für Gesundheit eignet sich die Weiße Tara.

Menschen, die Wohlstand fördern möchten, wählen oft die Gelbe Tara.

Wer emotionale Harmonie sucht, fühlt sich häufig zur Roten Tara hingezogen.

Unabhängig von der gewählten Form sollte die Statue an einem ruhigen und respektvollen Ort stehen.

Pflege und Platzierung einer Tara-Statue

Eine Tara-Statue verdient einen sauberen und würdevollen Platz.

Geeignete Standorte sind:

  • Meditationszimmer
  • Wohnzimmer
  • persönlicher Altar
  • ruhige Leseecke

Viele Buddhisten schmücken den Platz zusätzlich mit:

  • frischen Blumen,
  • Kerzen,
  • Räucherstäbchen,
  • kleinen Opfergaben.

So entsteht eine harmonische Umgebung für Meditation und Achtsamkeit.

Wer buddhistische Figuren sammelt, findet bei 1stbuddha eine große Auswahl hochwertiger Statuen für verschiedene Einrichtungsstile. Dank der sorgfältigen Verarbeitung eignen sich die Figuren sowohl für spirituelle Praxis als auch als stilvolle Dekoration.

Fazit: Welche Form des Tara Bodhisattva passt zu Ihnen?

Die zahlreichen Erscheinungsformen des Tara Bodhisattva zeigen, wie vielseitig Mitgefühl und Weisheit im Buddhismus verstanden werden. Ob Grüne, Weiße, Rote, Gelbe oder Blaue Tara – jede Form vermittelt eine besondere spirituelle Botschaft und begleitet Menschen auf ihrem persönlichen Lebensweg.

Auch die Symbolik der hände buddha sowie eine kunstvoll gestaltete statue kwan yin ergänzen diese spirituelle Welt auf wunderbare Weise. Gemeinsam erinnern sie an Achtsamkeit, innere Ruhe und liebevolles Handeln im Alltag. Wer authentische buddhistische Kunst entdecken möchte, kann sich bei 1stbuddha inspirieren lassen und eine Statue auswählen, die den eigenen spirituellen Weg bereichert.

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Shane Doe

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